Der überzeugende Existenzgründer – Kreditvergabe erwünscht
6. März 2010Wenn es bei einer Existenzgründung um die Frage der Kreditvergabe geht, spielen für Banken viele Faktoren eine wichtige Rolle.
Die Unternehmerperson selbst beeinflusst maßgeblich die Entschreidung der Geldinstitute. Wichtig sind fachliche und vor allem kaufmännische Qualifikationen. Geordnete finanzielle Verhältnisse sind ebenso von Bedeutung. Hinzu kommt der “gute” Eindruck, den ein Gründer hinterlassen sollte: seriös, entschlossen, tatkräftig, überzeugt von sich und seinem Vorhaben.
Der Unternehmer sollte auf das Kreditgespräch gut vorbereitet sein. Bereiten Sie hierzu eine plausible Rentabilitätsvorschau vor. Seien Sie genau informiert über die Höhe des gesamten Investitionsvolumens und der benötigten Betriebsmittel.
Legen Sie ebenso Ihren Businessplan vor, der detaillierte Informationen über Ihr Unternehmen gibt. Hierin sollten u.a. Fragen zu folgenden Themen bereits geklärt sein: Geschäftsidee, Marktbeobachtung, Technologie, Zielkunden, Gründer, Rechtsform, Patente, Einkauf, Logistik, Chancen & Risiken, Rentabilitätsplanung und Liquiditätsplanung. Hier können Sie gut vorbereitet bereits punkten.
Seien Sie unerschrocken wenn die Frage nach Ihrem Eigenkapital kommt. Denken Sie daran, nur wer auch bereit ist eigenes Geld zu riskieren, dem vertraut ein Kreditinstitut zusätzliches, fremdes Geld an.
Mein Tipp: Eigenkapital kann mit dem Förderprogramm “Unternehmerkapital – ERP – Kapital für Gründung” erhöht werden.
In der Regel verlangen Banken bei einer Kreditvergabe “bankübliche Sicherheiten”. Der Kreditnehmer überträgt Teile seines Vermögens bzw. Rechte daran an den Kreditgeber. Neben der persönlichen Haftung mit dem Privatvermögen ist bei größeren Darlehen zusätzlich die Übereignung von Immobilien oder Mobilien an die Bank möglich.
(Autor: Nadine Bork)

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